
Am 25. März fand am Rupert-Neß-Gymnasium (RNG) in Wangen eine der landesweiten Jugendkonferenzen unter dem Motto „Was Dich bewegt“ statt. Im Zentrum standen die Schülerinnen und Schüler des RNG, die engagiert ihre Ideen, Meinungen und Sorgen zu gesellschaftlich relevanten Themen einbrachten.
Wie beeinflusst künstliche Intelligenz den Alltag junger Menschen? Welche Auswirkungen haben die aktuellen globalen Krisen auf ihre Zukunftsplanung? Und wie können sie sich stärker in ihre Schule und Kommune einbringen? Dies waren nur einige der zentralen Fragen, die in den Diskussionsrunden behandelt wurden.
„Unsere Stimme zählt – und es ist wichtig, dass wir Gehör finden“, betonte eine Schülervertreterin des RNG. Das innovative Beteiligungsformat des Kultusministeriums bietet Jugendlichen genau diese Möglichkeit. Kultusministerin Theresa Schopper unterstrich die Bedeutung der Konferenzen für die Demokratiebildung: „Wir müssen die Sicht der jungen Generation ernst nehmen und ihre Anliegen in politische Entscheidungen einfließen lassen.“
Die Veranstaltung am RNG war eine von insgesamt 40 Jugendkonferenzen, die zwischen Oktober 2024 und Mai 2025 in Baden-Württemberg stattfinden. Schulen konnten sich für die Ausrichtung bewerben, wobei jede Konferenz zwischen 50 und 80 Teilnehmende umfasste. Die Ergebnisse der lokalen Konferenzen werden am 15. Juli in Stuttgart auf der 2. Landesjugendkonferenz vorgestellt, wo Schülerinnen und Schüler direkt mit der Kultusministerin und weiteren politischen Entscheidungsträgern diskutieren können.
Das RNG zeigte sich stolz, Gastgeber dieses wichtigen Formats zu sein. „Unsere Schülerinnen und Schüler haben bewiesen, dass sie sich aktiv für ihre Zukunft einsetzen und Verantwortung übernehmen wollen“, resümierte Michael Roth, Schulleiter am RNG. Auch der Oberbürgermeister von Wangen, Michael Lang, war bei der Jugendkonferenz anwesend, um die Anliegen der Schülerinnen und Schüler direkt zu hören und mit ihnen über ihre Zukunftsperspektiven zu diskutieren.
Die Jugendkonferenz war somit nicht nur eine Plattform für Debatten, sondern auch ein starkes Zeichen für die Mitgestaltung junger Menschen an der Gesellschaft.
(Petra Stüber, Quelle: Pressemitteilung vom Ministerium für Kultus, Jugend und Sport)
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